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Medizinische Universität Innsbruck Sanierung und Erweiterung des zentralen Lehr- und Lerngebäudes

EU-weiter, offener, einstufige Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Sanierung und Erweiterung des zentralen Lehr- und Lerngebäudes der Medizinischen Universität Innsbruck am Standort Fritz-Pregl-Straße 3, 6020 Innsbruck.

Projektinformation
Die Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. strebt die Errichtung eines Lehr- und Lerngebäudes für alle Studierenden und die jeweiligen Verwaltungseinrichtungen der Medizinischen Universität Innsbruck an einem zentralen Standort an. In dem bisher als Laborgebäude genutzten Objekt in der Fritz-Pregl-Straße 3 sollen künftig die nachfolgend genannten Nutzungen verortet werden:

Lehr- und Lernräume der Studierenden, welche zurzeit größtenteils am Innrain 80 – 82 untergebracht sind
Zusammenlegung der Verwaltungseinrichtungen, welche derzeit in dislozierten Standorten innerhalb von Innsbruck verortet sind.

Unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit sollen optimale Rahmenbedingungen für alle NutzerInnen des Gebäudes geschaffen werden. Dies betrifft insbesondere eine hohe Flexibilität der Räume, die Möglichkeit einer effizienten Auslastung der Lehr- und Lernräume, temporäre Arbeitsplätze für die Studierenden, auch in den Bereichen der Seminarräume zur gemeinsamen Nutzung mit den Verwaltungseinrichtungen. Die Planung der für die Studierenden notwendigen Einrichtungen wie z.B. Audimax, Kursräume, Seminarräume, PC-Räume etc. wird unter anderem einen wesentlichen Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe darstellen.

Die für die Studierenden notwendigen Einrichtungen, wie z.B. ÖH, Teile der Abteilung Lehre und Studienangelegenheit sind zentral im Eingangsbereich anzuordnen (kurze Wege für Studierende). Dementsprechend soll der Publikumsverkehr nach oben hin abnehmen. In den oberen Stockwerken bzw. Regelgeschoßen sollen die Büroräume der Verwaltung und zentrale Infrastrukturen, wie z.B. der Serverraum der Medizinischen Universität, etabliert werden.

Die Gestaltung der Außenanlagen, vor allem im Innenhofbereich und die Öffnung des Innenhofes Richtung Fritz-Pregl-Straße ist in die Planung mit einzubeziehen.
Erwartet wird eine umfassende Sanierung des Gebäudes unter Einsatz energieeffizienter Bauweisen und Technologien, mit dem Ziel die Nutzungskosten des Gebäudes zu minimieren. Die diesbezüglichen Überlegungen sollen sich dabei jedoch nicht bloß auf die Reduzierung der Energiekosten beschränken, sondern auch der Reduzierung der laufenden Instandhaltungs-, Wartungs-, Reinigungs- und sonstigen Nutzungskosten die gleiche Bedeutung einräumen. Des Weiteren sollen die bestehenden Flächen optimiert und sofern technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll im Rahmen der derzeit geltenden Bebauungsbestimmungen erweitert werden.

Die Planung einer geeigneten Außenfassade wird unter diesen Gesichtspunkten wesentlicher Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe sein.

Kennzahlen
Das Gebäude der Medizinischen Universität Innsbruck wurde in den Jahren 1972 bis 1975 erbaut. Geplant wurde es vom Architekten Prof. Hubert Prachensky. Die ursprüngliche Nutzung als Labor-, Büro- und Hörsaalgebäude blieb seither unverändert.

Das Gebäude Fritz-Pregl-Straße 3 ist Teil eines größeren Gebäudekomplexes der Medizinischen Universität Innsbruck zwischen Fritz-Pregl-Straße, Peter-Mayer-Straße und Schöpfstraße. Es umfasst neben dem Erdgeschoß zwei Unter- und acht Obergeschoße und beinhaltete Institute und Verwaltungseinrichtungen mit insgesamt ca. 280 Arbeitsplätzen auf einer Nutzfläche von ca. 6.900 m² (bzw. ca. 12.300m² NGF). Im Innenhof befinden sich die unterirdisch gelegenen Hörsäle.

Die Verfahrenssprache ist in allen Phasen des Verfahrens Deutsch.

Anmeldung und Registrierung
Die Auslobung (A, B, C) ist ohne Registrierung zugänglich. Der spezielle Teil der Auslobung (Teil D Beilagen) ist nur den registrierten WettbewerbsteilnehmerInnen vorbehalten. Die Registrierung ist kostenpflichtig und erfolgt über das Formular Teilnehmeranmeldung per Fax oder E-Mail an das Büro des Verfahrensbetreuers Architekt DI Thomas Klima.