Quer durchs Land - Sommerreise der Bundesstiftung Baukultur

Das Mobil der Bundesstiftung Baukultur beginnt den zweiten Teil seiner Sommerreise durch Deutschland. Von heute Montag, 16. August bis Freitag, 27. August 2021 führt die Route von Potsdam aus zu insgesamt 12 Stationen durch Nord- und Mitteldeutschland, darunter nach Magdeburg, Münster und Hannover. Das Mobil ist beladen mit Publikationen der Bundesstiftung und steuert „Schaufenster der Baukultur“ an, um Initiativen, Vereine und Interessierte der Baukultur zu besuchen und Diskussionsräume entstehen zu lassen.

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Einladung: Sommerfest der Architektenkammer Berlin am 27. August 2021

Einlass: ab 17.30 Uhr
Beginn: 18.30 Uhr
Ort: Ladestraße des Deutschen Technikmuseums (Möckernstraße 26, 10963 Berlin), Eingang nur über Museumsseite)

BITTE BEACHTEN:

Anmeldung erforderlich

Bitte beachten Sie, dass sich alle Personen namentlich - auch Ihre Begleitpersonen - einzeln vorab anmelden müssen. Zur Anmeldung geht es unten auf dieser Seite.

Einlass nur, wenn Sie geimpft, getestet oder genesen sind

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Zur Eröffnung der Neuen Nationalgalerie in Berlin Dirk Lohan und David Chipperfield im Gespräch

Ein halbes Jahrzehnt hat es gedauert, die Neue Nationalgalerie in Berlin von Mies van der Rohe zu sanieren. 2017 war BauNetz auf der Baustelle zu Besuch. Anfang dieses Jahres konnten die umfassenden Arbeiten unter Leitung von David Chipperfield Architects (Berlin) abgeschlossen und die Schlüssel übergeben werden. Am Sonntag, 22. August 2021 öffnet das Haus seine Türen für die Öffentlichkeit.

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Lübecker Backstein-Variation Stadthaus von Anne Hangebruch Mark Ammann Architekten

Die Nachriegsmoderne betrachtete den Wiederaufbau der historischen Innenstädte bekanntlich als ein absolutes No-Go. Auch nach den ersten Ideen in den 1980ern dauerte es noch Jahrzehnte, bis der Rekonstruktivismus schließlich salonfähig wurde. Ob in Frankfurt, Dresden, Berlin oder Lübeck – das Prinzip ist gegenwärtig überall das gleiche: Symbolisch aufgeladene Gebäude wie Frauenkirche oder Stadtschloss werden möglichst originalgetreu wiederaufgebaut. Kleinteilige Altstadtstrukturen hingegen rekonstruiert man mithilfe von moderneren Neuinterpretationen.

Sound im Terminal - Klangkunstfestival in Berlin-Tegel

Der letzte Linienflug hob am 21. November 2020 vom alten West-Berliner Flughafen in Tegel ab. Seitdem liegt der hexagonale Komplex (Baujahr 1974, Architekten: von Gerkan, Marg und Partner) in ungewohnter Stille – eine öffentliche Abschiedsfeier wurde durch Corona verhindert. Nun ergibt sich überraschend doch noch einmal die Chance, die leeren Terminals zu durchwandern. Denn sie sind Schauplatz der dritten Ausgabe des Berliner Klangkunst-Festivals „sonambiente“, das die Pforten zu TXL vom 21. August bis zum 5. September öffnen wird. Klangkunst statt Fluglärm!

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Auf dem Beton von gestern - Wohnhaus von Studio Noun in der Ostschweiz

Nein, Holzbauten mit großen Satteldach-Hüten sind in Obertoggenburg in der Ostschweiz sicher kein seltener Anblick. Das schroffe Gebirgstal, das sich zwischen dem Säntismassiv im Norden und den Churfirsten im Süden durchzieht, scheint auf ganzer Länge gesprenkelt mit kleinen Heustadeln, die sich hier und dort zu Dörfern verdichten. Am nördlichen Rand des Tals haben die jungen Architekten von Studio Noun (Zürich) ihr erstes Projekt realisiert, das sich unauffällig in die traditionelle Bergkulisse einfügt.

Zwei Generationen Holzbau - Kindergartenerweiterung in Lustenau von Bernardo Bader

Zwei Generationen Holzbau seien im österreichischen Lustenau aufeinandergetroffen, schreiben Bernardo Bader Architekten (Bregenz). Denn die von ihnen entworfene Erweiterung eines Kindergartens schließt an einen kompakten, zweigeschossigen Holzbau an, der 1992-1994 nach Entwürfen des Schweizer Büros Burkhalter Sumi gebaut worden war. Gut dreißig Jahren später musste das Raumprogramm erweitert und die Kindertagesstätte um drei Gruppenräume vergrößert werden. Bernardo Bader hatte dafür 2018 einen anonymen Wettbewerb gewinnen können.

Fragen an die Metropolen von morgen - Konferenz in Berlin und online

„Was können wir aus den Erfahrungen des vergangenen Jahres lernen, um das Leben in der Stadt neu zu erfinden und gemeinsam zu gestalten? Was sind die nächsten Schritte, um die liberalen, urbanen Zentren weltweit wieder in Gang zu bringen und zu stärken?“ Diese und weitere Fragen stellt die internationale Konferenz „Berlin questions 2021“, diesmal unter dem Titel „Metropolis The New Now“. Es geht um die Zukunft der Großstädte nach der Pandemie, um zentrale Themen wie Digitalisierung, Verkehr, Klimawandel oder Demokratie im urbanen Kontext.

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Filmtipp: Verlegte Städte, kämpferische Dörfer - Architektur.Film.Sommer 2021 in Wien

Am Mittwoch, 4. August 2021 startet in Wien die neunte Ausgabe des Architektur.Film.Sommer. Unter freiem Himmel zeigt das AzW im August in Kooperation mit der europäischen Architekturplattform wonderland und dem MuseumsQuartier Wien an vier Abenden ein internationales Lang- und Kurzfilmprogramm. Zum Thema „Erde ohne Boden – worauf bauen wir morgen?“ setzen sich die Beiträge mit Bodenverbrauch und den Folgen des demografischen Wandels auseinander.

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Lehmziegel fürs Raumklima Erweiterung einer Grundschule in Riaz von FAZ Architectes

Ein gemauerter Kern und eine Holzkonstruktion für Fassade, Böden und Dach, dazu je Klassenzimmer eine Wand aus gepressten Lehmziegeln – das ist es wohl, was man sich unter einem gesundem Schulbau vorstellen kann, insbesondere im Hinblick auf Komfort und Raumklima. Vor allem die Lehmziegel sind dafür von großer Bedeutung, da sie aufgrund ihrer Wärmeträgheit und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften positiv wirken sollen. Entworfen hat ein solch wohltuendes Gebäude das Genfer Büro FAZ Architectes, vergangenes Jahr wurde der erste Bauabschnitt fertiggestellt.

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